Um im Bewerber-Dschungel aufzufallen, muss man sich heute etwas einfallen lassen. Welche Trends es gibt, verraten wir euch.

Ob Großkonzern oder Familienunternehmen: Wer sich heute initiativ oder auf eine Stellenausschreibung bewirbt, sollte sich von der Masse absetzen können. Doch wie zieht man im Bewerbungsmarathon an der Konkurrenz vorbei? Und welche Trends gibt es in Sachen Bewerbung?

Auf die Möglichkeiten des Internets setzen

 

Wer sich im Netz zeigt, wird früher oder später auch gesehen.
Wer sich im Netz zeigt, wird früher oder später auch gesehen.

Eine gute Möglichkeit, um auf sich aufmerksam zu machen, ist das Internet. Ein eigener Blog, eine Webpräsenz, Diskussionen in Foren oder Posts auf bekannten Social Media-Plattformen – wer sich im Netz zeigt, wird früher oder später auch gesehen. Immer häufiger werden Jobs inzwischen an Bewerberinnen und Bewerber vergeben, die sich gar nicht explizit auf diese Stelle beworben haben. Der Grund dafür: Im Internet bekommen Recruiter einen sehr persönlichen Eindruck von den potenziellen Wunschmitarbeiterinnen und -mitarbeitern, der ihnen in der Bewerbung eher verwehrt bleiben dürfte. Zudem setzen viele Unternehmen zunehmend auf Themen wie Digitalisierung und künstliche Intelligenz und erwarten von ihren Bewerberinnen und Bewerbern eine entsprechende Medienkompetenz sowie eine Offenheit für neue Technologien.

Auf eine gute Optik setzen

Wer Bewerbungen mit viel Text und wenig ansprechendem Layout einreicht, landet bei den meisten Personalern schnell im Abseits.
Wer Bewerbungen mit viel Text und wenig ansprechendem Layout einreicht, landet bei den meisten Personalern schnell im Abseits.

Wer Bewerbungen mit viel Text und wenig ansprechendem Layout einreicht, landet bei den meisten Personalern schnell im Abseits. Beliebt sind hingegen professionelle Designs, die die wichtigsten Eckpunkte eurer Bewerbung optisch hervorheben. Keine Angst, dafür müsst ihr kein Grafikdesigner sein – im Internet findet ihr zahlreiche Vorlagen, von denen ihr euch inspirieren lassen könnt. Wer seine Bewerbung besonders individuell auf das Unternehmen zuschneiden möchte, der sollte sich bei der Gestaltung am Corporate Design und Employer Branding der Firma orientieren. So sieht die Personalerin oder der Personaler sofort, dass ihr euch intensiv mit dem Unternehmen auseinandergesetzt habt. Vor allem in großen Betrieben dürfte sich so viel Mühe bezahlt machen.

Auf kreative Videos setzen

Zugegeben, ein Video von sich zu drehen, liegt nicht jedem – sorgt aber in jedem Fall dafür, dass ihr euch von der Bewerbermasse abhebt. Wer Lust hat, einen Kurzfilm von sich zu machen, sollte sich in wenigen Minuten vorstellen, seine Motivation erläutern und in ein paar knackigen Sätzen formulieren, warum er die perfekte Besetzung für die Stelle ist. Natürlich könnt ihr auch noch kreativer werden und je nach Branche einen Ausschnitt eurer Fähigkeiten präsentieren. Um das fertige Video zu verschicken, lädt ihr es am besten bei YouTube hoch. Dort gibt es die Möglichkeit, die Datei auf „Nicht gelistet“ zu stellen. So ist euer Werk nicht öffentlich einsehbar, sondern kann von den Personalern nur mit einem entsprechenden Link angeschaut werden. Diesen könnt ihr je nach dem einfach eurer Bewerbung hinzufügen oder über einen der gängigen Social-Media-Kanäle verbreiten.

Form der Bewerbung sollte abhängig von der Branche gemacht werden

Natürlich ist es abhängig von der Branche, ob eure Bewerbung innovativ sein darf oder doch lieber klassisch ausfallen sollte. Informiert euch vorab, wie die Spielregeln in dem Bereich sind, wo ihr euch bewerben wollt. So erwartet die Deutsche Bahn beispielsweise seit vergangenem Jahr kein Anschreiben mehr von den Bewerberinnen und Bewerbern – die Bewerberzahlen stiegen prompt um zehn Prozent. Andere Unternehmen hingegen wollen lediglich ein Motivationsschreiben und verlangen erst auf Nachfrage weitere Informationen.

Es wird immer Branchen geben, die weiterhin klassische Bewerbungsunterlagen erwarten – zum Beispiel der öffentliche Dienst oder die Versicherungsbranche. In diesen Bereichen würden ausgefallene Bewerbungen eher einen negativen Eindruck hinterlassen. Generell kann man allerdings sagen, dass immer mehr Firmen neue Wege gehen, um an gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu kommen – und auch von ihren Bewerberinnen und Bewerbern kreative neue Ansätze erwarten. Hiermit sind vor allem innovative Branchen wie der Marketing- und Werbebereich oder Start-ups gemeint.

Wie ist es bei euch: Habt ihr bei einer Bewerbung schon mal etwas Kreatives versucht? Oder setzt ihr eher auf die konservative Variante?

Mit der Bewerbung 2.0 zum Traumjob.
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2 Gedanken zu „Bewerbung 2.0 – das sind die Trends“

  1. Google schrieb am 20. Mai 2020 um 16:34 Uhr:

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  2. Google schrieb am 24. Mai 2020 um 15:21 Uhr:

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