Jeder Vierte wird berufsunfähig! Über die inneren Widerstände, dass Eltern leider meistens Recht haben und was so aus alten Freunden wird…

Jeder Vierte...
Jeder Vierte…

„Zieh Dir ein Unterhemd an, Du bekommst eine Blasenentzündung!“, „Fang an zu sparen, sonst lernst Du nie mit Geld umzugehen!“ „Fahr nicht so schnell, Dir passiert noch was!“. Sobald ich heute einen dieser Sätze höre, fühle ich mich sofort 15 Jahre in die Vergangenheit versetzt. In diese Zeit, als ich qualvoll die Augen verdrehte, weil mir jede dieser Aussagen meiner Eltern völlig übertrieben vorkam.

 

Mittlerweile trage ich Unterhemden, weil eine Blasenentzündung fürchterlich ist. Außerdem habe ich eingesehen, dass es Sinn macht etwas Geld zu sparen. Ansonsten habe ich es auch ganz gut ohne Einhaltung eines jeden Eltern-Hinweises geschafft. Nur dieses „Dir passiert noch was!“, das will mir nicht so recht aus dem Kopf gehen. Die erste Reaktion ist „Quatsch, mir doch nicht!“, die zweite dann ein verunsicherter Gedanke. „Ja, und wenn doch?“.

 

Eine Freundin von mir leidet unter Depressionen, ein alter Klassenkamerad hatte mit 32 Hodenkrebs. Ein anderer ist nach einem Autounfall sogar querschnittsgelähmt. Wo genau liegt denn die Grenze, dass mir nun nichts passiert? Und was ist, wenn es diese Grenze, die ich mir überlegt habe, gar nicht gibt? Ich habe einen festen Job und demnach auch ein festes Einkommen. Wenn nun aber wirklich was passieren sollte und ich länger nicht arbeiten kann, sieht es nicht so gut aus. So viel gespart hab ich nämlich nicht. Aber wer hat das schon? Ich müsste meine Wohnung kündigen, vielleicht wieder bei meinen Eltern einziehen. Kein Urlaub, kein Ausgehen, keine Klamotten. Davon mal abgesehen, was ich für Medikamente und Behandlungen bezahlen müsste.

 

Statistisch gesehen trifft es sogar jeden Vierten, diese sogenannte Berufsunfähigkeit. Ein Begriff, der mir eigentlich zuwider ist und viel zu weit entrückt erscheint. Wenn ich mir dann aber die Geschichte meiner depressiven Freundin vor Augen halte, wird all das leider plötzlich greifbar und kommt mir bedrohlich vor. Jeder Vierte also. Und das noch nicht mal ab einer bestimmten Altergrenze. Stimmt, wenn ich es mit meiner selbst aufgestellten Freunde-Statistik vergleiche.

 

Besser wäre also der Gedanke „Wenn mir etwas passiert, bin ich abgesichert!“ Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Obwohl ich das Wort ja nicht mag. Aber ich mag den Gedanken finanziell abgesichert zu sein. Und: es ist kein großer Aufwand sich darum zu kümmern. Ich hatte ein gutes Gespräch bei der Sparkasse Bremen. Die Risiken waren mir  schon klar, mein Berater hat mit mir zusammen ausgerechnet wie viel Schutz ich brauche und mir gezeigt, dass sich diese Berufsunfähigkeitsversicherung an all meine Lebenslagen anpasst. Nun zahle ich nicht viel, habe einen prämierten Versicherungspartner und vor allem: einen Gedanken weniger im Kopf.

 

Und mit der Berufsunfähigkeitsversicherung ist es wie mit dem Unterhemd: Die Eltern behalten doch Recht.


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