Ihr wollt Geld in Wertpapieren oder Rohstoffen anlegen und habt noch nicht viel Erfahrung? Dann solltet ihr wissen, wie Ihr das Risiko senkt und die Chance auf Rendite nutzt. Patrick Paech – Teil des Podcast-Duos „Bremer Börsenschnack“ – erklärt Euch wie ETFs, ETCs und KI dabei helfen.

 

Gute Renditen bei möglichst geringem Risiko. Das wünscht sich jeder Anleger und genau auf diesen vermeintlichen Widerspruch fand der US-Ökonom Harry Markowitzbereits in den 1950er Jahren eine Antwort. Für seine Moderne Portfoliotheorie erhielt er Jahrzehnte später sogar den Wirtschafts-Nobelpreis. Seine Anlagetheorie ist heute noch so aktuell wie damals und sie lautet zusammengefasst: „Leg nicht alle Eier in einen Korb!“ Ausführlicher bedeutet dies, dass es wenig sinnvoll ist, auf den Erfolg nur eines Unternehmens, nur einer Branche oder nur einer Anlageklasse zu setzen. Eine breite Streuung senkt das Risiko im Depot: über mehrere Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Rohstoffe oder Immobilien und dies wiederum weltweit und in verschiedenen Währungen.

Rendite mit wenig Risiko? Bloß nicht alles auf eine Karte setzen!

„Das klingt ganz leicht“, sagt Patrick Paech, Head of Developement bei Smavesto. „Aber Ihr braucht viel Kapital, um in einzelne Werte zu investieren und gleichzeitig eine gute Streuung hinzubekommen.“ Ein ETF spielt hier seine Stärke aus. Er bildet einen Index wie den DAX oder Nasdaq nach und spiegelt damit die Wertentwicklung zahlreicher Unternehmen. Zudem sind die Kosten niedrig. Ein ETF muss nicht aktiv gemanagt werden, denn nur die Zusammensetzung des Index ändert sich gelegentlich.

ETF steht für Exchange Traded Fund. Dabei handelt es sich um einen börsengehandelten Investmentfonds, der die Wertentwicklung eines Index – wie beispielsweise des DAX – abbildet.

ETC
steht für Exchange Traded Commodities. Er bietet die Möglichkeit, mithilfe von börsengehandelten Wertpapieren in Edelmetalle und Rohstoffe zu investieren.

Die KI einfach mal machen lassen

Im Falle von Smavesto könnt Ihr schon mit 50 Euro monatlich einsteigen. Smavesto ist eine digitale Vermögensverwaltung mithilfe von künstlicher Intelligenz. So wird ein Algorithmus eingesetzt, der riesige Datenmengen analysiert, um aktuelle Risiken und Chancen an Kapitalmärkten abzuwägen. In der Coronakrise zeigte sich: Smavesto hat sich in zahlreichen unabhängigen Tests sehr gut geschlagen.
Smavesto investiert in ETFs und ETCs. Je nach Marktsituation entscheidet die KI dann, welche Asset-Klassen die besten Renditen versprechen. So ändert die KI die Zusammenstellung des Kundenportfolios laufend – und ganz emotionslos. Die Kund*innen wiederum müssen nur zu Beginn entscheiden, wie risikoreich oder nachhaltig sie anlegen möchten. „Alles Weitere erledigt der digitale Vermögensverwalter, sagt Paech, „und das macht er bislang ausgezeichnet.“

Mehr gibt´s im Podcast

Wollt Ihr mehr über die Märkte erfahren? Dann hört auf Spotify beim Bremer Börsenschnack rein. Wöchentlich geht es im Podcast leicht verständlich und unterhaltsam um aktuelle Marktereignisse, aber auch Spezialthemen.


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